So funktioniert der Positionsgrößen-Rechner
Trage oben dein Kontoguthaben und dein Risiko je Trade ein, entweder in Prozent deines Kontos oder als festen Betrag. Dazu kommen Einstieg und Stop-Loss. Der Rechner zeigt dir sofort, wie viele Coins du kaufen oder leerverkaufen kannst, damit du beim Stop-Loss genau so viel verlierst, wie du geplant hast.
Ob es ein Long- oder ein Short-Trade ist, erkennt der Rechner selbst: Liegt der Stop-Loss unter dem Einstieg, setzt du auf steigende Kurse, liegt er darüber, auf fallende. Mit einem Ziel siehst du zusätzlich deinen möglichen Gewinn, das Chance-Risiko-Verhältnis und die Trefferquote, die du mindestens brauchst.
Warum die Positionsgröße so wichtig ist
Viele Verluste entstehen nicht durch den falschen Coin, sondern durch eine zu große Position. Steckst du die Hälfte deines Kontos in einen Trade und der Kurs fällt um 20 %, verlierst du 10 % deines gesamten Kontos. Ein paar solcher Trades reichen, um dein Konto stark zu schrumpfen.
Rechnest du dagegen vom Risiko aus, verlierst du bei jedem Stop-Loss nur einen kleinen, festen Teil. Die Positionsgröße passt sich dann an den Abstand zum Stop-Loss an: Je enger der Stop-Loss, desto größer darf die Position sein, je weiter, desto kleiner.
Stop-Loss richtig setzen
Setze deinen Stop-Loss dort, wo deine Trade-Idee nicht mehr stimmt, zum Beispiel unter einer wichtigen Unterstützung. Ein Stop-Loss, der zu nah am Einstieg liegt, wird durch normale Kursschwankungen schnell ausgelöst. In extremen Marktphasen kann der Kurs auch so schnell fallen, dass dein Stop-Loss zu einem schlechteren Preis ausgeführt wird.
Hebel: was er ändert und was nicht
Der Hebel ändert nichts an der richtigen Positionsgröße. Er bestimmt nur, wie viel Sicherheit (Margin) du bei der Börse hinterlegen musst. Mit Hebel kommt aber ein zusätzliches Risiko dazu: Erreicht der Kurs den Liquidationspreis, schließt die Börse deine Position zwangsweise. Dieser Preis muss deshalb immer deutlich hinter deinem Stop-Loss liegen.
